Textversion
StartseiteSchuleGanztagsschuleProjekteTermineSchulsozialarbeitSMVBilderElternFördervereinBilharzLinkServiceGeschützter Bereich

Schule:

Grundschule

Werkrealschule

Schule in Guinea

Archiv

Allgemein:

Startseite

Schulleitung

Kontakt

Anfahrt

Unterrichtszeiten

Ferien

Schulordnung

Impressum

Spende 700 Euro

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums,

für die überaus großzügige Spende in Höhe von 700 Euro möchten wir uns vielmals bedanken. Die Vorbereitungen für den nächsten Arbeitseinsatz im Januar 2012 gehen voran. Die Visa sind bereits erteilt. Heute früh sind die Medikamente in Conakry angekommen. Sie müssen noch durch den Zoll gebracht werden, was immer mit Schwierigkeiten verbunden ist, letzendlich aber meistens gut ausgeht. Nach der Reise werden wir erneut berichten.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Monika Böske und Dr. Aloys Böske

Dezember 2011

14.12.2011
Bilharzschule
- z. Hd. Frau Ulrike Hamann -
Bilharzstr. 12
72488 Sigmaringen
Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums,
heute schicken wir unseren traditionellen Weihnachtsbrief.
Im Frühjahr dieses Jahres hat der Verein beschlossen, das baufällige Büchereigebäude in Bodi durch ein neues zu ersetzen. Die Maurerarbeiten sind jetzt so weit abgeschlossen. Noch vor Weihnachten wird das Dach gedeckt. Dann kann mit dem Innenausbau begonnen werden. Der Dachstuhl wurde aus Stahl gefertigt. Holz ist nicht genügend vor Ungeziefer geschützt. So musste im Sommer der gesamte Dachstuhl der Lehrerwohnungen erneuert werden, weil der Holzwurm ganze Arbeit geleistet hatte. Auch die Holzschränke in den Klassenzimmern mussten erneuert, die Bänke repariert werden.
In Eigeninitiative gestalteten die Dorfbewohner die Vorplätze der Schule, des Gesundheitszentrums und der Personalwohnungen, worüber wir uns sehr freuen. Blumen und Sträucher wurden gepflanzt.
Die Angebote des Gesundheitszentrums werden sehr gut angenommen. Sowohl die Hebamme als auch der Pfleger identifizieren sich mit dem Zentrum und leisten gute Arbeit.
In der Vergangenheit haben wir die Gesundheitsbehörden immer wieder darum gebeten, dem Zentrum einen Arzt zur Verfügung zu stellen. Hier kommt Bewegung in die Angelegenheit. Es haben sich durch Vermittlung der Behörden sowohl ein Arzt als auch ein Laborant beworben.
Im Januar 2012 reisen Dipl.-Ing. Robert Clauss, Dr. Norbert Hartmann, Dr. Renate und Dr. Walther Kren nach Dow-Bodi. Das Ehepaar Kren wird das erste Mal dabei sein. Frau Kren ist Allgemeinärztin, Herr Kren Chirurg. Die beiden Bewerber aus Guinea werden sich unserem Team anschließen und sich während des Einsatzes bei der Patientenversorgung einbringen.
Noch vor Weihnachten schicken wir Medikamente und medizinisches Material nach Guinea, damit unser Team die Patienten effizient versorgen kann.
In der Nähwerkstatt wird fleißig gearbeitet, die Auszubildenden zeigen großes Interesse.
Am 19. Juni2011 wurde das Anwesen des Präsidenten angegriffen. Die Angreifer konnten jedoch von der Schutztruppe abgewehrt werden.
Die politische Lage hat sich nach diesem Zwischenfall wieder normalisiert und stabilisiert.
Demokratische Parlamentswahlen sind in Vorbereitung. Wann diese durchgeführt werden, ist noch unklar. Waren und Lebensmittel werden immer teurer. So ist der Zementpreis zum Beispiel um 25 % gestiegen. Ein russischer Professor, der zur Zeit an der Uni Conakry arbeitet, habe gemeint, die Bananen seien in Moskau billiger als in Conakry.
Der Rotary-Club Würzburg-Stein möchte sich in Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club Conakry in Dow-Bodie engagieren und dort für eine Photovoltaikanlage sorgen. Wir sind darüber sehr erfreut. Die Vorbereitungen für dieses Vorhaben laufen auf Hochtouren.
Im Herbst 2012 soll die Anlage von Mitgliedern unseres Vereins und den Rotariern installiert werden. Robert Clauss wird unter anderem dieses Vorhaben bereits im Januar logistisch vorbereiten.
Wir wünschen eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest und ein gesundes Jahr 2012! Mit herzlichen Grüßen
Dr. Monika Böske, 1. Vorsitzende Dr. Aloys Böske, Kassierer

26.03.2011
Erneut hat uns unser Weg nach Dow-Bodié geführt.
Vom 09. bis 23.02.2011 waren Monika und Aloys Böske, Robert Clauss, Norbert und Matthias Hartmann, Claudia Müller, Waltraud und Hans Rapp in Guinea. Robert Clauss war das erste Mal dabei und eine hervorragende Ergänzung unseres Teams. Er ist gelernter Wasserinstallateur und Ingenieur für Versorgungstechnik.
Eigentlich war unsere Reise für Oktober/November 2010 geplant, doch die angespannte Lage vor der ersten demokratischen Präsidentschaftswahl in Guinea zwang uns, den Reisetermin zu verschieben.
Ziel war dieses Mal, die Personalwohnungen fertig zu stellen. Die Vorarbeiten dazu waren so weit gediehen, dass Hans Rapp, Robert Clauss, Matthias Hartmann und Aloys Böske zusammen mit den bewährten Helfern vor Ort die Elektroinstallation sowie die Sanitärinstallation vornehmen konnten. Am Ende des Aufenthaltes konnte dem Pfleger des Gesundheitszentrums Eli ein Appartement mit
2 Zimmern, fließend Wasser, Dusche und Toilette übergeben werden. Eli zeigte sich bei der Schlüsselübergabe tief gerührt.
Während der 10 Tage im Dorf arbeitete erstmals eine Hebamme mit den Ärzten zusammen.
Wir lernten sie als eine menschlich und fachlich sehr erfahrene Frau kennen und haben sie gern in unser Team aufgenommen. Mittlerweile haben wir erfahren, dass bereits die ersten Babys im Gesundheitszentrum zur Welt gekommen sind. Es ist der Hebamme ein großes Anliegen, künftig Schwangerenvorsorgeuntersuchungen anzubieten, um so die Zahl der möglicherweise vermeidbaren Komplikationen zu verringern.
Das Ärzteteam (Monika Böske, Norbert Hartmann und Claudia Müller) versorgte zusammen mit Zahnarzt Dr. Pathé Sow aus Guinea über 800 Patienten, die teilweise sehr schwer erkrankt waren.
Dies unterstreicht wieder einmal, wie wichtig es wäre, wenn ein guineischer Arzt regelmäßig vor Ort sein könnte. Dies haben wir erneut dem Vertreter des Gesundheitsministers vorgetragen und hoffen, dass sich in nächster Zukunft doch jemand finden wird, der im ländlichen Bereich arbeiten möchte.

In bewährter Weise hat Waltraud Rapp die Nähschule betreut und mit einigen Schülerinnen und den Schneidern neue Kreationen entworfen und die Techniken verfeinert. Eine Modenschau zum Abschluss hat uns alle sehr erfreut.

Die Schule hat einen neuen Direktor bekommen. Wir hatten ihn bereits früher als Lehrer des Kollegiums kennen und schätzen gelernt. Wir sind sehr froh, dass er nun wieder nach Dow-Bodié versetzt wurde. Seine offene und engagierte Art wirkte sich sofort auf das gesamte Kollegium und die SchülerInnen aus. Gerade zum Lehrerkollegium war der Kontakt wieder von Offenheit und guter Kommunikation geprägt. Diese Atmosphäre wird sich sicher auch auf den Schulalltag und die Leistungen der SchülerInnen positiv auswirken.







Die vielen Fahrräder wurden an die SchülerInnen verteilt. Es gab strahlende Gesichter.
In einer großen Rucksackverteilaktion bekamen fast alle SchülerInnen der gesamten Schule
- insbesondere jedoch die Erstklässler als Erstausstattung - einen Rucksack mit entsprechendem Inhalt (Tafel, Schreibutensilien und Papier).

Natürlich haben wir auch unser zehnjähriges Bestehen - wenn auch mit leichter Verspätung - gebührend gefeiert. Das erste Schulgebäude wurde im November 2000 seiner Bestimmung übergeben. Als Gäste kamen jetzt zahlreiche politische Vertreter der Region und der Ministerien, auch durften wir den deutschen Botschafter wieder begrüßen, der das Engagement unseres Vereins sehr schätzt.
SchülerInnen aus Bodié führten ein kleines Theaterstück mit Dialogen zu den Themen AIDS und Beschneidung der Mädchen auf. Am Abend spielte dann eine Trommlergruppe auf und es wurde ausgiebig getanzt. Die Wartehalle des Gesundheitszentrums wurde von den Jugendlichen des Dorfes kurzerhand zur Disco umfunktioniert.

Wie immer wurde unsere Arbeit ganz hervorragend von Dr. Yango Keita und seiner Frau Djiwo Diallo unterstützt. Sie hatten sich schon im Vorfeld um die Logistik gekümmert, was in Afrika nicht einfach ist. So mussten sie zum Beispiel dafür sorgen, dass der Inhalt des Containers, der im August 2010 nach Guinea geschickt worden war, ins Dorf transportiert wurde. Darüber hinaus haben sie ein weiteres Gebäude (in Form einer traditionellen Rundhütte) gebaut, damit alle Reisegruppenmitglieder unterkommen können. Gerade für künftige Einsätze mit einem vielleicht mitreisenden OP-Team ist das natürlich eine große Erleichterung. Auch zu unserem Wohlbefinden hat es bei diesem Aufenthalt sehr beigetragen.

Zu unserer großen Überraschung und Freude wurde uns (Monika und Aloys Böske) am 22.3.2011 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Diese hohe Auszeichnung sehen wir als große Anerkennung der Arbeit des gesamten Teams, sowohl in Deutschland als auch in Guinea, und als eine überzeugende Bestätigung für das unermüdliche ideelle und finanzielle Engagement all unserer Förderer.
Wir bedanken uns sehr bei allen, die zum Gelingen des Projektes beitragen und beigetragen haben.

Für die nächste Zukunft planen wir, wie schon in früheren Briefen erwähnt, die Installation einer Photovoltaikanlage, um so eine kontinuierliche Stromversorgung zu gewährleisten und unabhängig vom teuren Diesel zu werden. So könnten wir uns dann auch am WHO-Impfprogramm beteiligen, zu dem ein zuverlässig funktionierender Kühlschrank gehört.
Eine amerikanische Lehrerin, die viele Jahre in Bodié unterrichtete, hat in liebevoller Kleinarbeit eine Bücherei eingerichtet. Das Gebäude droht jetzt einzustürzen und das Dach ist an vielen Stellen undicht.
Der Verein hat sich dazu entschlossen, hier finanzielle Unterstützung zu leisten, um die kostbaren Bücher zu retten, die sonst in der Regenzeit buchstäblich den Bach runtergehen würden.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Monika Böske, 1. Vorsitzende Dr. Aloys Böske, Kassierer

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Schulprojekt Ecole de la Solidarite, Dow-Bodie e.V.
Oberer Katzenweg 11,D-97084 Würzburg Dresdner Bank Würzburg, Kto. 303426401 BLZ 7908005
Internet: www.SchulprokejtDow-Bodie.de E-Mail: Info@SchulprojektDow-Bodie.de
Die Bilharzschule unterstützt dieses Projekt seit 2005

» Internetadresse:

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums,

für die überaus großzügige Spende in Höhe von 600,00 Euro möchten wir uns vielmals bedanken. Sicher war das Adventskonzert gelungen, dass ein so großer Betrag zusammen gekommen ist. Momentan ist es in Guinea ruhig. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird ein Arbeitsteam unseres Vereins im Februar 2011 nach Dow-Bodie´reisen. Insbesondere wartet man dort auf medizinische Versorgung und auf die Fertigstellung der Personalwohnungen.
Wir wünschen ein gutes Jahr 2011!

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Monika Böske, 1.Vorsitzende Dr. Aloys Böske,Kassierer

Informationen zu den Fotos:
Erstes Schulgebäude, errichtet 2000
Schulklasse mit Briefen von deutschen Kindern
Schulsport
Schulspeisung
Gesundheitszentrum
Hütten ("Wohnhäuser") mit Wäscheleine
Wasserturm, daneben frisch gepresste Steine für Mitarbeiterwohnungen
Fließendes Wasser, gibt es sonst nicht in der Region
Mitarbeiterwohnungen, Beginn der Baumaßnahmen

Erstes Schulgebäude, errichtet 2000

Brief Januar 2010

Brief vom Januar2010

Bilharzschule
z.Hd. Frau Ulrike Hamann
Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums,

für die überaus großzügige Spende in Höhe von 240€ möchten wir uns vielmals bedanken. Wir freuen uns immer sehr über Nachrichten aus Sigmaringen und dass Dow-Bodie´an der Bilharzschule noch so lebendig ist.
Die politische Lage in Guinea ist seit einiger Zeit unklar.
Der Präsident von Guinea, der sich im Dezember 2008 durch einen Putsch selbst an die Macht brachte, wurde Anfang Dezember 2009 von einem Mitputschisten, sozusagen der rechten Hand des Präsidenten, angeschossen und sehr schwer verletzt. Der Präsident wurde zur ärztlichen Behandlung nach Marokko ausgeflogen. Der Täter ist auf der Flucht. Ein weiterer Mitputschist vom Dezember 2008 hat das Amt stellvertretend übernommen. Er hat vor ein paar Tagen den verletzten Prädidenten in Marokko besucht. Wie es dem Präsidenten geht, wurde nicht bekannt. Aber es ist wohl so, dass ein Premierminister eingesetzt werden soll.

In Dow-Bodie´ist alles ruhig, der Schulbetrieb läuft reibungslos. Momentan ist es nachts sehr kühl, die Temperaturen fallen auf 4 bis 5 Grad Celsius. Der Krankenpfleger verfügt über ein kleines Moped, sodass er auch entlegene Hausbesuche machen kann.
Wir hoffen, dass wir im Februar oder März nach Dow-Bodie´reisen können, werden dies aber von der Stabilität der politischen Lage abhängig machen und sehr kurzfristig entscheiden.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Monika Böske und Dr. Aloys Böske


Brief Februar 2009
Bilharzschule
z.Hd. Frau Ulrike Hamann
Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums,
herzlichen Dank für die überaus großzügige Spende in Höhe von
420,00 €. Die Spende wird für den Neubau der Schulküche verwendet.
Die geplante Reise um die Jahreswende ist nicht zustande gekommen. Der langjährige Präsident Guineas ist gestorben. Unmittelbar danach gab es in den frühen Morgenstunden des 23. Dezember einen Militärputsch, so dass wir die Reise storniert haben. Einen Einsatz wäre mit unwägbaren Risiken verbunden gewesen.
Die Lage hat sich wieder stabilisiert, so dass die Reise nachgeholt werden kann. Bei dem Aufenthalt vom 25.02. bis 13.03. wartet ein großes Arbeitsprogramm auf unser Team. Wir werden über die Aktivitäten in Dow-Bodie nach unserer Rückkehr ausführlich berichten.
Mit herzlichen Grüßen :
Dr. Monika Böske und Dr. Aloys Böske

Schulprojekt Ecole de la Solidarite, Dow-Bodie e.V.
Oberer Katzenweg 11,D-97084 Würzburg Dresdner Bank Würzburg, Kto. 303426401 BLZ 7908005
Internet: www.SchulprokejtDow-Bodie.de E-Mail: Info@SchulprojektDow-Bodie.de
Die Bilharzschule unterstützt dieses Projekt seit 2005
Aktueller Brief November 2008
Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums,
Weihnachten steht vor der Tür und damit eine weitere Reise unseres Teams nach Dow-Bodi. Ende Mai 2008 wurde der lang ersehnte Brunnen gebohrt. Er hat eine Tiefe von 55 Metern und eine Förderleistung von 4 m3/Stunde. Während des kommenden Einsatzes vom 26.12.08 bis 10.01.09 soll ein
Wasserturm von 6 Metern Höhe errichtet und eine solarbetriebene Pumpe installiert werden. Wir hoffen, dass die Arbeiten in der zur Verfügung stehenden Zeit erledigt werden können.
Das saubere Wasser kommt dem gesamten Projekt zugute, vornehmlich jedoch der Schule und dem Gesundheitszentrum.
Derzeit wird ein überdachter Kochplatz für die Schule gebaut, so dass demnächst das Essen sauber zubereitet werden kann, die Frauen in qualmfreier Luft arbeiten und die Kinder ihre Hände und nach dem Essen ihre Teller und Löffel gut säubern können.
Natürlich wird sich ein Teil des Teams wieder um die medizinische Versorgung der Bevölkerung kümmern, aber auch die Aufklärung der SchülerInnen und LehrerInnen zur Hygiene - diesmal besonders zur Zahnpflege -‚ die Aufklärung über Infektionskrankheiten und die Weiterbildung des medizinischen Personals stehen auf dem Programm.
Besondere Aufmerksamkeit gilt auch dieses Mal den SchülerInnen und LehrerInnen. Der langjährige Erfolg der Abschlussklassen unserer Schule konnte in diesem Jahr erstmals nicht erreicht werden, nur wenige Jugendliche haben den Übertritt in die weiterführende Schule geschafft. Dies ist auch ein Spiegel der insgesamt sehr instabilen Situation in Guinea, der Unterricht fällt oft wochenlang aus. Wir hoffen, vor Ort die richtige Unterstützung bieten zu können, um so die Zukunft der jungen Menschen zu verbessern.
Das neue Gebäude der weiterführenden Schule in Bodi ist fertig gestellt und in Betrieb genommen worden. Gleiches gilt auch für die Nähschule, in der während unseres geplanten Aufenthaltes wieder einer der sehr begehrten Spezial-Kurse für angehende Schneiderinnen stattfinden wird.
Für alle geplanten Aktivitäten wurden Anfang November 2 Container (ein großer und ein kleiner) gepickt und losgeschickt. Undenkbar, die Fülle an Material zu lagern und zu verladen ohne die Hilfe eines befreundeten Logistikunternehmers. Wir hoffen sehr, dass die Ladung rasch und sicher aus dem Hafen in Conakry nach Dow-Bodi gelangt, eine mühevolle und nervenaufreibende Arbeit für unsere Freunde vor Ort: Dr. Yango Keita und seine Frau Djiwo Diallo.
Wir blicken in großer Dankbarkeit auf ein sehr spendenreiches Jahr 2008. Das ermutigt uns zu weiteren konsolidierenden Plänen für 2009. In einem so sonnenreichen Land wie Guinea ist es in vieler Hinsicht besser und billiger, auf Dauer Strom mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage zu erzeugen, um so Schule, Gesundheitszentrum, Nähschule und Produktionshalle zu versorgen.
Aus technischen Gründen wird die Brunnenpumpe durch eine separate Anlage betrieben.
Wir möchten eigens darauf hinweisen, dass jedes Mitglied unseres Reiseteams seine Reisekosten selbst trägt und keine Spendengelder für diesen Zweck verwendet werden.
Wir wünschen eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest und ein gesundes Neues Jahr 2009!
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Monika Böske (1. Vorsitzende) und Dr. Aloys Böske (Kassierer)
Aktueller Brief vom März 2008 (Worddokument)
Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums,
heute möchten wir berichten über unsere Reise vom 01. – 16.02.08 zu unserem Projekt in Dow-Bodié.
Mitgereist sind: Renate Ettrich, Waltraud und Hans Rapp, Dr. Norbert Hartmann, Dr. Monika und Dr. Aloys Böske.
Sehr spannend war der Beginn der Reise. Der gebuchte Flug Frankfurt-Paris fiel wegen eines Sturmes über dem Taunus aus, so dass wir das nächste Flugzeug nehmen mussten. Nach einem respektablen Spurt sind wir in Paris buchstäblich in letzter Minute aufgesprungen, unser Gepäck war leider nicht so flott. So mussten wir einen Tag länger in Conakry bleiben; denn die nächste Maschine kam erst zwei Tage später, brachte aber zum Glück alle fehlenden Koffer mit.
Unsere Ankunft wurde schon weit vor Dow-Bodié bemerkt, viele winkende Kinder und Erwachsene hießen uns willkommen. Bereits auf dem Weg von der Bezirkshauptstadt Dalaba ins Dorf sieht man, dass um andere Siedlungen ein ähnlicher Zaun errichtet wurde wie um Dow-Bodié, das Beispiel hat Schule gemacht.
Der Zaun um Dow-Bodié ist in einem sehr guten Zustand, eine Gruppe junger Männer (siehe Foto) fühlt sich für die Instandhaltung verantwortlich, es finden regelmäßig Ausbesserungsarbeiten statt, zu denen jeder Einwohner verpflichtet wird. Eine üppige Maniokernte - dank des Zaunes - macht die Menschen glücklich. Wir bekamen reichlich Maniok geschenkt, verbunden mit einem aufrichtigen Dankeschön.
Waltraud Rapp, Schneidermeisterin, fand „ihre“ nähbegeisterten jungen Frauen wieder vor, zusammen mit zwei Schneidern wurde diesmal im staubarmen Warteraum des Gesundheitszentrums gearbeitet. Einige der mitgebrachten Nähmaschinen kamen gleich zum Einsatz. Die neue Nähwerkstatt befindet sich noch im Bau, es wurde fleißig daran gearbeitet, so dass mit einer baldigen Fertigstellung zu rechnen ist. In unserer Abwesenheit wurden bereits Schuluniformen hergestellt. Die Kleidung wird verkauft und von einem Teil des Erlöses neuer Stoff erworben. Eine Modenschau (siehe Foto) am Ende unseres Aufenthaltes zeigte erneut das Geschick und die Begeisterung der jungen Frauen für dieses Handwerk.
Renate Ettrich, Grundschullehrerin, arbeitete mit Lehrern und Schülern, konnte sich ein Bild machen von der Qualität der Arbeit, Hinweise zur Verbesserung der Methodik geben und selbst unterrichten. In jeder Klasse gibt es sehr intelligente Kinder, das Interesse am Lernen ist groß. Ebenfalls groß war die Freude in der ersten Klasse über die gut bestückten Rucksäcke und Schulranzen, weiteres Schulmaterial wurde in allen Klassen verteilt. Auch Briefe und Fotos von SchülerInnen und einem Kindergarten aus Deutschland fanden großes Interesse. Es wurden Antwortbriefe geschrieben und Bilder gemalt. Mit großem Hallo wurden die über 100 Fahrräder verteilt. Aktuell wird auch wieder ein neuer Lehrer zur Vervollständigung des Kollegiums gesucht, ein schwieriges Unterfangen landesweit, es mangelt an qualifizierten Lehrkräften.
Monika Böske, Kinderärztin, Norbert Hartmann, Allgemeinarzt, sowie Dr. Pathé Sow, Zahnarzt aus Guinea, versorgten wieder über 500 Patienten. Es gibt inzwischen einen gewissen Stamm an Langzeitpatienten, die auf diese Weise zu einer kontinuierlichen Behandlung z.B. ihres hohen Blutdrucks kommen. In unsere Abwesenheit werden sie von der Krankenschwester versorgt. Diesmal konnten wir einen neuen Pfleger kennenlernen und einarbeiten. Wir sind sehr zuversichtlich, dass er eine wertvolle Ergänzung des Teams im Gesundheitszentrum wird. Unverändert zuverlässig arbeitet der Imam bei der Wundversorgung mit. Neben erschütternden Erlebnissen war es sehr erfreulich, große und kleine Patienten wiederzusehen, die bei den letzten Einsätzen sehr schwer krank waren und nun in bester Verfassung sind. Ohne die Hilfe aus Deutschland wären sie mit Sicherheit gestorben.
Hans Rapp und Aloys Böske kümmerten sich mit einheimischen Helfern um die Wasserversorgung, die Abdichtung des Daches, das Aufstellen von Einrichtungsgegenständen und viele andere technische Details. Vieles musste improvisiert werden, eine große Herausforderung. Das Gesundheitszentrum verfügt jetzt über fließendes Wasser, ein großer Fortschritt.
Leider konnte der Brunnen noch nicht gebohrt werden, wir hatten so darauf gehofft. Ersatzteile für die Bohrmaschine liegen im Hafen und werden nicht freigegeben. Die verantwortlichen deutschen Ingenieure gaben uns die feste Zusage, dass, sobald die Ersatzteile verfügbar sind, das Vorhaben verwirklicht wird.
Dringend werden ein überdachter Kochplatz, eine Lagermöglichkeit für Nahrungsmittel, eine größere Speisehalle und eine Unterkunft für die Pflegekräfte benötigt. Eine Photovoltaik-Anlage ist in Planung. Wegen der hohen Kosten für Diesel soll die Energie der Sonne genutzt werden. Für die beschriebenen Vorhaben brauchen wir weitere finanzielle Mittel.
Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass alle Mitglieder der Reisgruppe die Kosten für Flug, Unterkunft und Verpflegung selbst tragen. Dies wurde immer so gehalten!
Unser besonderer Dank gilt Herrn Dr. Yango Keita und seiner Frau Djiwo, ohne sie wäre das Projekt nicht möglich!
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Monika Böske, 1. Vorsitzende Dr. Aloys Böske, Kassierer

Aktionstag der Klassen 4a und 4b am 27.September 2007 mit Frau Dr. Richter

Brief vom 03.02.2007 an die Bilharzschule z.Hd. Frau Ulrike Hamann
Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums, besten Dank für die großzugige Spende in Höhe von 406,11€!
Die verspätete Zusendung dieses Briefes bitten wir zu entschuldigen. Dies ist insbesondere durch unseren längeren Aufenthalt über die Jahreswende in Dow-Bodie´ bedingt. Über diesen Aufenthalt und die erfolgreiche Arbeit unserer achtköpfigen Reisegruppe werde wir in absehbarer Zeit berichten. Am Abend des 13. Januar ist unsere Gruppe von Conakry/Guinea über Paris nach Frankfurt zurückgeflogen. Am 10. Januar wurde in ganz Guinea der Generalstreik ausgerufen, der erst am 28. Januar vorläufig beendet wurde. Während des Streiks sind fast 70 Menschen erschossen worden. Wir waren froh, als wir am 12.Januar von unserem Projekt wohlbehalten und unversehrt in Conakry ankamen, am nächsten Tag ohne Zwischenfällen den Flughafen erreichten, der Flieger in der Luft war und uns Richtung Deutschland brachte. Leider haben die Fernsehsender hier in Deutschland über den Streik nicht berichtet. In Dow-Bodie´ blieb es ruhig. Unsere Freunde und Koordinatoren in Guinea, die Familie Keita, haben während des Streiks ihr Haus nicht verlassen, sie kamen nicht zu schaden. Wir hatten täglich Kontakt, um uns nach ihrem Befinden und der Lage in Guinea zu erkundigen.
Mit herzlichen Grüßen: Dr. Monka Böske, 1. Vorsitzende

Brief an unsere Schule
- z. Hd. Frau Ulrike Hamann -

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums,
schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und der Termin für unsere nächste Reise nach
Dow-Bodié rückt näher. Erneut warten zahlreiche Aufgaben im Dorf auf uns: Die Elektrifizierung des Gesundheitszentrum soll abgeschlossen, ein Blitzableiter angebracht, die Wasserversorgung sichergestellt, die Motoren des neuen Projektfahrzeuges und des Stromgenerators fachkundig gewartet werden, 40 Erstklässler warten auf ihre medizinische Untersuchung, sicher auch wieder
- wie in den letzten Jahren - unzählige große und kleine Patienten. Darüber hinaus möchten wir die drei neuen Lehrer und ihre Arbeit mit den Schülern kennenlernen - und vieles mehr.
Wir selbst werden bereits am 23.12.06 nach Guinea fliegen, Elektromeister Hans Rapp und seine Frau Waltraud (Schneiderin), Heike (Krankenschwester) und Markus Ritter (Automechaniker) und die Ärzte Dr. Norbert Hartmann und Dr. Claudia Müller folgen am 30.12.06. Auch unser guineischer Freund und Zahnarzt Dr. Pathé Sow ist wieder mit dabei und - unverzichtbar - unsere Freunde, Koordinatoren und Repräsentanten vor Ort Djiwo Diallo Keita und Dr. Yango Keita.
Vorbereitend haben wir mit fleißigen Helfern am 8.November einen großen Container (ca. 70 m3) gepackt mit Handwerkszubehör, Einrichtungsgegenständen für das Gesundheitszentrum, Medikamenten, medizinischem Material und über 50 Fahrrädern. Unglaublich, wieviel Freigebigkeit und tätige Hilfe wir auch diesmal erfahren durften! So konnten wir zum Beispiel alle Hilfsgüter in der Halle eines Würzburger Unternehmers sicher und kostenlos zwischenlagern.
Dieses Jahr haben erstmals 49 Schüler den Schulabschluß in Dow-Bodié gemacht, und zwar mit sehr gutem Erfolg. Sie besuchen jetzt alle die weiterführende Schule in Bodié. Das hierfür benötigte Geld für Schulmaterial (20,-Euro/Jahr) wird von unserem Verein zur Verfügung gestellt.
In Bodié herrscht derzeit rege Bautätigkeit zur Renovierung und Erweiterung der sehr baufälligen Schulgebäude. Auch hier kann der Verein Dank einer sehr großzügigen Einzelspende mit 8000.-Euro unterstützend tätig sein. Dieses Engagement kommt auf jeden Fall auch den Schülern unserer Schule zugute. 40 neue Schülerinnen und Schüler wurden im Oktober in die erste Klasse aufgenommen, jeder konnte noch einen „gepackten“ Rucksack aus der letzten Containersammlung erhalten.
Die Krankenschwester und unser bewährter Helfer in Sachen Wundversorgung, der Imam, arbeiten überaus erfolgreich, so daß reger Betrieb im Gesundheitszentrum herrscht.
Deshalb ist es uns sehr wichtig, möglichst rasch das Zentrums mit hygienisch einwandfreiem Wasser zu versorgen. Hierfür soll während unseres Aufenthaltes ein Brunnen gebohrt werden. Diese Vorhaben stellt auch wieder eine große finanzielle Herausforderung dar, für die wir auf die Unterstützung aller unserer Spender angewiesen sind. Jeder Beitrag ist uns hoch willkommen. So kann das Begonnene schrittweise fortgeführt, ausgebaut und stabilisiert werden. Die Gruppe der zuverlässigen Mitarbeiter vor Ort vergrößert sich stetig, das Projekt genießt in der Region inzwischen eine hohe Anerkennung.
Wir haben einen Prospekt beigelegt. Wenn er schon bekannt ist, bitten wir um Weitergabe an Verwandte, Freunde oder Bekannte.
Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2007.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Monika Böske, 1. Vorsitzende Dr. Aloys Böske, Kassierer